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17.02.2013 Gedenkspaziergang in Brandenburg an der Havel

An dem heutigen Sonnabend versammelten sich knapp 50 Personen zu einen Gedenkspaziergang in Brandenburg an der Havel um an den am 15.02.1996 ermordeten Punk Sven Beuter zu gedenken. Beuter wurde durch den Neonazi Sascha L. in der Havelstraße totgeprügelt. Zu den Spaziergang hatte das Antifaschistische Netzwerk Brandenburg – Premnitz – Rathenow [AFN] aufgerufen. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN BdA), der Partei die LINKE, sowie der Jüdischen Gemeinde in Brandenburg an der Havel. An Orten der Erinnerungen mahnten die Antifaschist*innen dem alten und neuen Nazismus und sprachen sich für eine gelebte Gedenkkultur in der Stadt Brandenburg aus.

Angefangen bei dem jüdischen Friedhof in der Geschwister-Scholl-Straße erklärte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Brandenburg e.V., Feliks Byelyenkow, die Bräuche und Traditionen jüdisches Lebens. Es ging weiter zum ehemaligen Rabbinerhaus in der Großen Münzenstraße, wo die Teilnehmer_innen einen Einblick in das Gemeindehaus bekamen. Weiter ging es dann zur Gedenkstätte der Opfer von Euthanasiemorde während der NS-Zeit. Dort sprach der Brandenburger Landstagsabgeordnete René Kretzschmar (Die.LINKE) einige Worte.

Die Veranstaltung endete am Gedenkstein für Sven Beuter in der Havelstraße, wo das Antifaschistische Netzwerk (AFN) und Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Nationalsozialismus  – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Reden hielten, sowie einen Kranz und Blumen ablegten.

Bilder: http://www.flickr.com/photos/neysommerfeld/sets/72157632791157368/

weitere Dokumentationen: http://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/sets/72157632790794532/

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